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Ganzheitliche Zahnmedizin - Biologische Zahnmedizin

MIT FOKUS AUF IHRE GESUNDHEIT

Die ganzheitliche, biologische Zahnmedizin sieht vor allem den Menschen und seine Gesundheit im Vordergrund. Neben der Mundgesundheit wird immer auch die Allgemeingesundheit und das Immunsystem mit betrachtet. Während die Weltgesundheitsorganisation (WHO) Gesundheit im Wesentlichen als Abwesenheit von Krankheit definiert, haben wir einen höheren Anspruch - nicht nur die Abwesenheit von Krankheit, sondern optimale Gesundheit! Betrachtet man den zivilisierten Menschen, dessen Umfeld und Entwicklung, so wird klar, dass der heutige Mensch einer Vielfalt ihm eigentlich unbekannter Stressoren gegenübersteht. Aus der Anthropologie hervorgehend wissen wir, dass wir Menschen für etwa 2,5 Millionen Jahre als Jäger und Sammler aktiv waren. Die letzten 10.000 Jahre entwickelten wir uns vom Bauern zum Landwirt um schließlich mit der industriellen Revolution während der letzten 100 Jahre unseren Lebensstil vollkommen zu verändern. Man erkennt deutlich das zeitliche Missverhältnis der einzelnen Zeitabschnitte - Evolution braucht eigentlich ihre Zeit.

BIOPHYSIODENT - Biologische Zahnmedizin

 

1. Anstieg chronischer und systemischer Erkrankungen

Derzeit nehmen die chronischen und systemischen Erkrankungen weltweit exponentiell zu. Dieses Wachstum sieht man besonders stark ansteigen bei neurologischen Erkrankungen. Der diagnostizierte Autismus bspw. ist in den letzten 55 Jahren nahezu um das 50-fache gestiegen. Für die Anzhal demenzerkrankter Patienten wird ein Anstieg um das 3-fach bis 2050 von 46 Millionen auf 131,5 Millionen erwartet. Derzeit gibt es seitens der Medizin leider so gut wie keine medizinischen Lösungen dafür.

Führende Integrativmediziner weltweit sehen eine Beteiligung der Zähne in Höhe von 60-70% bei chronischen Erkrankungen. Bildschirmfoto 2020 10 30 um 10.14.13Anstieg der Autismuserkrankungen aus dem Journal "Nature" - dem hochwertigsten wissenschaftlichen Journal

Veränderungen der Umwelteinflüsse

Auffällig erscheint die Korrelation zwischen den Veränderungen äußerer Umwelteinflüsse und dem Anstieg chronischer Erkrankungen. In den meisten Berufsgenres wird sich kaum noch bewegt (Bürotätigkeit statt Jäger und Sammler), durch eine Überwirtschaftung der landwirtschaftlichen Böden herrscht ein Nährstoffmangel und unsere Leistungsgesellschaft füht häufig zu negativem Stress.

 

Stress und Lifestyle

Unser autonomes/vegetatives Nervensystem (unwillkürlich, nicht steuerbar), bestehend aus Sympathikus und Parasympathikus, steuert uns tagaus, tagein. Der Sympathikus macht uns leistungsfähig, befördert uns in den sog. „fight and flight“ Modus, der Parasympathikus entspannt uns und fördert unsere Regeneration, „rest and digest“. Durch den Stress der modernen Zeit ist die Balance zwischen beiden oftmals gestört. Eine gesteigerte Aktivität des Sympathikus kann zu einer Verkümmerung und verminderten Aktivierbarkeit des Parasympathikus und somit zu einer Kaskade aus Regulationsstörungen (z.B. ein Missverhältnis von Hormonen oder Neurotransmittern), Funktionsstörungen (Zellen können nicht mehr richtig arbeiten, Zellstörungen) und Strukturstörungen (Manifestation, z.B. als Tumor) führen.

Die Folgen gestörter Regulation durch Sympathikus und Parasympathikus können vielfältig sein. Da der Parasympathikus für den Ressourcenaufbau verantwortlich ist, kann das Immunsystem bei einer verminderten Aktivität des Parasympathikus deutlich geschwächt sein (sich schwach fühlen, antriebslos, depressiv, häufig krank oder am kränkeln). Auch im Darm kennen wir ein „Zuviel“ oder „Zuwenig“ an Aktivität - Durchfall oder Verstopfung (Verdauung und Mikrobiom).

Die Makro- und Mikronährstoffverwertung im Darm hängt auch davon ab, ob wir uns im Ruhe-/Verdauungsmodus Para-sympathikus oder im Aktivierungsmodus des Sympathikus befinden. Die Epigenetik und die aktuelle Forschungen mit der menschlichen DNA zeigen, dass unsere eigens hergestellten/kodierten Proteine umso hochwertiger sind, je qualitativ besser unsere zugeführten Produkte sind und je mehr wir uns im Parasympathikus befinden. Aber auch unsere Kommunikationswege im Körper, welche die Aktivität von Sympathikus und Parasympathikus beeinflussen (Hypothalamus-Hypophysen-Nebennierenrinden-Achse) spielen durch die Produktion von Hormonen eine große Rolle (Stresshormon Cortisol).

Stress Sympathikus ParasympathikusOptimieren Sie Ihren Alltag - lassen Sie es nicht zu, dass Stress überhand nimmt. Reservieren Sie sich spezielle Zeiten, um aktiv mit Ihrer Familie zusammen zu sein und zu entspannen.

 

Elektromagnetische Felder

Elektromagnetische Felder (EMFs) finden Verwendung in Rundfunk-, Fernseh- und Mobilfunktechnologie (LTE, 4G, bald 5G) sowie im Bereich von drahtlosen Telefonen und Computernetzwerken (DECT, WLAN / WiFi). Die Datenlage bezüglich der biologischen Auswirkungen von EMFs ist eigentlich klar. In Abhängigkeit von der Frequenz der Strahlung, kann die Exposition eines EMFs beim Menschen zur Stimulation von Nerven, zur Gewebeerwärmung (der Effekt des warmen Ohrs wenn man mit dem Handy telefoniert hat) und zu Verbrennungen führen.

Häufig in diesem Zusammenhang beschriebene Symptome (Schlaflosigkeit, Konzentrationsstörungen, Unruhe, En-ergielosigkeit usw.) werden vielfach in Pubmed-gelisteten Studien verdächtigt im Zusammenhang mit einer gestörten Funktion des zentralen Nervensystems durch EMFs zu stehen. Viel problematischer ist jedoch, dass die Wissenschaft offen zugibt, dass viele Fragen noch gar nicht geklärt sind und noch viele Forschungsfelder offen sind.

Elektrosmog 5G Elektromagnetische FelderElektrosmog 5G Elektromagnetische Felder

In einer aktuellen Studie im Bezug auf Zahnimplantate konnte gezeigt werden, dass Implantate schlechter einheilen, wenn sie dauerhaft mit EMFs in Berührung kommen. Epidemiologische Studien zeigen, dass insbesondere Kinder stark von elektromagnetischen Feldern betroffen sind. Es scheint ein zusätzliches Risiko für Kinderleukämie bei Vorliegen einer Exposition durch niederfrequente magnetische Felder in der Wohnumgebung vorzuliegen. Des Weiteren konnte gezeigt werden, dass es vermehrt zu Fehlgeburten, Frühgeburten und zu einem geringen Geburtsgewicht kommen kann.

Die Gefahren, ausgehend vom kommenden 5G-Netz, werden vielfach von Wissenschaftlern geschildert und davor gewarnt. Das Bundesamt für Strahlenschutz „geht nach derzeitigem wissenschaftlichem Kenntnisstand nicht von negativen gesundheitlichen Auswirkungen aus, sieht aber auch noch offene Fragen“. Die Wissenschaft fordert ein Moratorium, einen Aufschub, jeglicher Aktionen bis die Datenlage nicht abschließend geklärt ist.

 

Makro- und Mikronährstoffmangel

Bereits Hippokrates, der Vater der Medizin, sagte (460 v. Chr.): „Eure Nahrungsmittel sollen eure Medizin sein, und eure Medizin eure Nahrungsmittel“ - "Führe ein gesundes Leben, und du wirst kaum erkranken, es sei denn durch einen Unfall oder in einer Epidemie. Wirst du krank, so gewährt dir die richtige Diät die beste Möglichkeit, wieder gesund zu werden.“

 Ernährung Zähne NährstoffmangelBunte Auswahl gesunder Lebensmittel: Mageres Fleisch, Fisch, Nüsse, Beeren, grünes Grmüse usw.

Sicherlich dürfen medizinische und wissenschaftliche Errungenschaften, echte, für uns Menschen positive Entwicklungen in der Zivilisation, hier nicht aus dem Auge verloren und von der Hand gewiesen werden. Unsere Medizin hat in den letzten Jahrzehnten massive Fortschritte und Entwicklungen gemacht, was uns jedoch nicht dazu veranlassen sollte, die Basics - also ganz oft die, heute würde man sie Biohacks nennen, Hausmittel und Tipps und Tricks unserer Oma zu vergessen. Zum Beispiel Hühnerbrühe, Bettruhe und viel trinken im Falle des Anflugs eines Infektes, anstatt des versuchten Shortcuts mittels Tabletten um möglichst schnell wieder in den Alltagstrott einsteigen zu können. Leider wird dieses Wissen in unserer Generation kaum mehr weitergegeben und den alten Menschen kaum mehr zugehört.

Fakt ist, dass aufgrund der Überwirtschaftung die Qualität der landwirtschaftlich genutzten Flächen häufig mangelhaft ist und dadurch viel weniger Vitamine, Mineralien und Spurenelemente aufweisen. Hinzukommt, dass die Böden und Nah-rungsmittel häufig mit Pestiziden behandlelt werden. Leider ist dieses Problem auch nicht mit einem unbedachten Ausweichen auf irgendein Biolabel gelöst. Es sollte sorgfältig in der Auswahl des Biolabels umgegangen werden und am besten auch in einem reinen Bio-Supermarkt eingekauft werden.

 

Chronische Belastungen durch die Mundhöhle

Werden Fremdmaterialien in die Mundhöhle eingebracht (z.B. Füllungen, Inlays, Kronen oder ein Implantat), dann ist sorg-fältig abzuwägen für welches Material man sich entscheidet.

Metalle:

Quecksilber, Gold, Platin, Titan usw. und verschiedenste Dentallegierungen (z.B. Cobalt-Nickel-Chrom) spielen hierbei eine wichtige Rolle, da deren zytotoxischen, immunologischen und krebserregenden Auswirkungen sowie deren Einfluss auf den Stoffwechsel wissenschaftlich gut belegt sind.

Metalle in der ZahnmedizinMetalle in der Zahnmedizin - Toxisch, allergen und elektromagnetisch

Metalle sind toxisch: Freie Metallionen können sich an Proteine, Enzyme, Cofaktoren und Zellwände binden. Hierdurch können deren Funktionen verändert oder ganz außer Kraft gesetzt werden. Die Belastung des Organismus entsteht dann dadurch, dass Zellprozesse nicht mehr richtig funktionieren. Auswirkungen auf den Körper können vor allem Störungen des zentralen Nervensystem („Tremor mercuralis“, Antriebslosigkeit, Konzentrationsschwäche, Schlafstörungen, usw.), des Herz-Kreislauf-Systems und psychische Probleme sein. Des Weiteren können fehlerhafte Zellprozesse über Regulationsstörungen und Funktionsstörungen zu Strukturstörungen (Tumorwachstum) führen.

Metalle sind immunologisch gesehen fraglich: Metalle stellen Fremdkörper für den menschlichen Organismus dar. Die Elementarbestandteile der üblichen Dentallegierun-gen, bestehend aus Gold, Nickel, Palladium usw., sind allesamt im menschlichen Organismus biologisch nicht vorhanden. Je nach individueller Disposition reichen die Reaktionen des patientenindividuellen Immunsystems von leichten chronischen Entzündungen (z.B. Zahnfleischbluten am Kronenrand), über eine Kontaktallergie bis hin zu Autoimmunerkrankungen.

Metalle haben eine elektrische Komponente: Metalle im Mund können als elektrische Leiter fungieren und so das Phänomen der Elektrosensibilität hervorrufen. Im Zeitalter des erhöhten Aufkommens von elektromagnetischer Strahlung (EMFs) führt dies zu einer unkontrollierten Aufnahme und Streuung der Strahlung und Erwärmung des umliegenden Gewebes. Werden verschiedene Dentallegierungen nebeneinander in Kontakt eingebracht kommt es sogar zu einem Stromfluss („Batterieeffekt“, sog. galvanisches Element, führt zu Elektronenfluss vom unedlen Metall zum edlen Metall). Das körpereigene Nervensystem kann dabei sensibel gestört werden.

Sonderfall Amalgam: Sonderfall Amalgam und Quecksilber Amalgam besteht im Wesentlichen aus Quecksilber, Silber, Zinn, Kupfer. Keiner dieser Bestandteile ist essentieller Bestandteil unseres Körpers und sollte auch nicht in uns vorkommen. Das besondere an Amalgam ist der große Bestandteil an Quecksilber. Quecksilber gilt als giftigstes nicht-radioaktives Element auf unserem Planeten. Das größte Belastungsquelle mit Quecksilber für den Menschen sind Zahnfüllungen und zu hoher Konsum von belastetem Fisch (z.B. Thunfisch). Amalgam muss in der Zahnarztpraxis als giftiger Sondermüll entsorgt werden. Amalgamteilchen lösen sich aus den Füllungen durch thermische Unterschiede (Wärme/Kälte) und durch mechanische Beeinflussung (Kauen, Knirschen, Pressen). Aber auch durch Anwesenheit von elektromagnetischen Feldern (WLAN, Mobilfunk, usw.) löst sich Quecksilber aus der Füllung heraus. Das Quecksilber akkumuliert vor allem in fettigen Geweben wie z.B. im Gehirn, Hypophyse, Organen usw. Daher gilt es vor allem die Neurotoxizität von Quecksilber hervorzuheben. Autopsiebefunde haben gezeigt, dass die Menge an Quecksilber im Gehirn umso größer ist, je mehr Amalgamfüllungen vorhanden waren. Ebenfalls konnte gezeigt werden, dass Zahnärzte und zahnärztliches Personal im Vergleich zu Kontrollgruppen signifikant höhere Quecksilberkonzentrationen und -ablagerungen in verschiedenen Gehirnregionen hatten. Vorsicht gilt vor allem auch für Frauen und Schwangere: Quecksilberdampf durchdringt die Blut-Hirn-Schranke sowie die Plazentabarriere! Aufgrund der Plazentagängigkeit von Quecksilberdampf erreicht das Quecksilber die Plazenta, die Amnionflüssigkeit, den Fötus und dessen Gehirn. Es können Störungen des ZNS auftreten wie z.B. Wachstumsstörungen, Sprachprobleme, motorische Probleme. Auch ein möglicher Zusammenhang mit Autismus wir diskutiert.

 

Wurzelbehandelte Zähne

Bakterien toter, abgestorbener Zähne, welche eine Entzündung an der Wurzelspitze zeigen, produzieren Toxine, sog. Schwefelwasserstoffverbindungen, welche zu einer irreversiblen Hemmung am aktiven Zentrum vieler lebenswichtiger körpereigener Enzyme führen und somit vielfältige System- und Organerkrankungen hervorrufen können.

Das Problem wurzelkanalbehandelter Zähne ist, dass neben den großen 1-5 Wurzelkanälen, welche gut desinfizierbar sind,14.000-32.000 Dentinkanälchen (Dentintubuli) pro 1mm2 Wurzeloberfläche existieren. Zum einen können diese vom Zahnarzt nicht komplett desinfiziert werden. Zum anderen haben diese Kanälchen einen Durchmesser von 3-5μm, Bakterien von 0,6 - 1μm und körpereigene Abwehrzellen von 25-50μm. Das heißt, dass die Bakterien durch die Kanälchen hindurch und für regen Austausch sorgen können, während die körpereigenen Abwehrzellen, wie die Katze vor dem Mauseloch, nicht hindurch kommen und somit diese auch nicht abwehren können. Die von den Bakterien produzierten Toxine werden somit bei jedem Kauvorgang an das Blut- und Lymphsystem abgegeben.

Unter biologischen Gesichtspunkten gehen von wurzelkanalbehandelten Zähnen, deren Bakterien und den teilweise toxischen Füllmaterialien folgende gesundheitliche Probleme hervor:

• Toxine: Hemmung von Enzymen und Zellfunktionen (v.a. von Mitochondrien, den Zellkraftwerken)

• Bakterien: Schädigung multipler Organsysteme (Gehirn, Herz-Kreislauf usw.)

• Immunantwort: führen zum chronischem Gewebestress

 WurzelkanalbehandlungWurzelkanalbehandlungen und entzündeter Knochen

NICO

NICO (neuralgia inducing cavitational osteonecrosis), FDOK (fettig degenerative Osteolyse im Kiefer) oder auch aseptische Knochennekrose genannt, ist eine vielfach unerkannte hohlraumbildende Art von Entzündung im Kiefer. Der Verlauf ist meist in der eigentlichen Region asymptomatisch und chronisch weshalb sie meist nur als Zufallsbefunde entdeckt werden. Der chronische Verlauf als sog. "silent inflammation“ stellt für den Körper ein Störfeld im Sinne eines neuromodulativen Triggers dar und sollte deshalb immer behandelt werden.

Die Entstehung von NICOs ist noch nicht sicher geklärt. Vielfach wird von aseptischen (keimfreien) Knochen-Nekrosen geschrieben, die nach Durchblutungsstörungen (Infarkten) im Kieferknochen entstehen. Der betreffende Knochenbezirk stirbt ab und es bilden sich Hohlräume, gefüllt mit fettig degeneriertem Gewebe mit fettiger Flüssigkeit (Ölaugen), gestörten Zellen und Ansammlungen von Bakterien und Schwermetallen.

NICOs treten vor allem nach Zahnentfernungen auf. Insbesondere dann, wenn sich der Patient in einem Nährstoffman-gelzustand befindet und während der Operation kein spezielles Regenerationsprotokoll verwendet wird (Piezosurgery, Ozon und Choukroun-APRF, Ernährungsprotokoll). Ebenfalls kommen NICOs häufig im umliegenden Gewebe von wurzelkanalbehandelten Zähnen vor. NICOs sind in der Region selbst häufig sogar gänzlich schmerz- und reizlos und manifestieren sich eher systemisch.

Physiologie

Die Physiologie, übersetzt: „Die Lehre des Körpers“, beschäftigt sich mit den gesunden biophysikalischen Lebensvorgängen des menschlichen Organismus.

Wenn in unserem Mund ideale Verhältnisse herrschen, dann werden Ober- und Unterkiefer, die Kaumuskulatur und die Kiefergelenke gleichmäßig belastet. Die Strukturen sind dann untereinander exakt ausbalanciert. Bereits kleinste Störfaktoren können jedoch dazu führen, dass das System aus der Balance kommt.

biophysiodent dr max riemann physiologischDie Körperstatik - ein komplexes Gebilde aus auf- und absteigenden Ketten

Die Zähne, die Kaumuskulatur und die Kiefergelenke stehen über sogenannte Funktionsketten (absteigende und aufsteigende Kette) mit der Muskulatur und den Gelenken des gesamten Körpers in Verbindung. Ist das Zusammenspiel der Zähne von Ober- und Unterkiefer gestört, führt dies zu einer unphysiologischen (pathologischen) Bisslage. Zwangsläufig bringen sich dadurch auch beide Kiefergelenke in eine unphysiologische Lage. Das erzeugt Druck auf die umliegende Muskulatur und den Bandapparat und damit eine unnatürliche Belastung, die sich über absteigenden Ketten auf den gesamten Körper auswirken kann.

 

BIOPHYSIODENT - Biologische und Physiologische Zahnmedizin zielt darauf ab, Ihnen als Patienten mehr zu geben, als die reine Kaufunktion Ihrer Zähne. Die Auswirkungen auf Ihre Gesamtgesundheit und die Zusammenhänge mit chronischen Erkrankungen (z.B. Diabetes, Herzkreislauferkrankungen usw.) sind studientechnisch gut belegt und wichtig für Sie und uns, um zu verstehen, wie wir Sie in Bezug auf Ihre Körpergesundheit unterstützen können.

WEIL SIE FÜR UNS MEHR SIND ALS NUR IHRE ZÄHNE!

Ihr Dr. Max Riemann


© 2020 BIOPHYSIODENT Zahnarzt Dr. Max Riemann, Nürnberg