• Chronische Entzündungen - Störfeldsanierung

Chronische Entzündungen

Während akute Erkrankungen schnell, plötzlich und in der Regel mit Schmerzen auftreten, so sind die Ursachen chronischer Erkrankungen häufig nicht ganz klar. Chronische Erkrankungen verlaufen häufig blande (mild, reizlos, langsam) und sind daher in den allermeisten Fällen Zufallsbefunde. Der Begriff der fokalen Infektion (von einem Krankheitsherd ausgehend) ist in Zusammenhang mit Zahnherden wissenschaftlich gut dokumentiert.
So weiß man zum Beispiel, dass Bakterien einer Parodontitis besonders auch das Herz befallen, eine Insulinresistenz hervorrufen und damit Diabetes begünstigen, das Herzinfarktrisiko erhöhen, usw. Sogar eine erhöhte Wahrscheinlichkeit von Frühgeburten konnte nachgewiesen werden.
Bakterien toter, abgestorbener Zähne, welche eine Entzündung an der Wurzelspitze zeigen, produzieren Toxine, sog. Schwefelwasserstoffverbindungen, welche zu einer irreversiblen Hemmung am aktiven Zentrum vieler lebenswichtiger körpereigener Enzyme führen und somit vielfältige System- und Organ-Erkrankungen hervorrufen können.
Auch chronische Entzündungen im Kieferknochen, sog. NICOs, schädigen den Organismus vor allem durch spezielle Entzündungs- und Zellmediatoren (Zytokine, v.a. IL1ra, RANTES, MCP-1, FGF2). Auch Amalgamfüllungen und Metalle können über den Werkstoff selbst, aber auch über das sukzessive durch sie veränderte orale Mikrobiom asl Störfeld wirken.
Zahnarztpraxis Dr. Max Riemann
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Wurzelkanalbehandelter Zahn mit Entzündung

Störfelddiagnostik

Unsere Zähne sind eigene Organe mit eigener Blut-, Lymph- und Nervversorgung und Teil des komplexen Netzweks der Körpers. Unsere Zähne und der gesamte Zahnhalteapparat (zusammen=Odonton) haben einen Bezug zu anderen Organen und Systemen in unserem Körper. Diese Wechselbeziehungen werden auf der Meridiantafel nach Voll und Kramer dargestellt. Störfelder können zum einen über eine 3D-Aufnahme visualisiert, zum anderen auch kinesiologisch ausgetestet werden.
Meridiantafel nach Voll und Kramer

Neuraltherapie

Mit einer Testinjektion eines speziellen Anästhetikums kann mittels des viszerokutanen Reflexes eine Entkopplung zwischen Zahn und korrespondierendem Organ angeregt werden. Die Symptome werden im Anschluss für 24h beobachtet und dokumentiert. Häufig tritt sogar vor Ort ein sogenanntes Sekundenphänomen (Huneke) ein. Vor allem beim Schulter-Arm Syndrom führt dieses häufig zur spontanen Besserung. Der Effekt sollte mindestens 8h anhalten um den Zahn als Störfled genau verifizieren zu können.

Behandlung

Störfelder sollten sorgfältig verifiziert und anschließend anhand eines biologischen Behandlungskonzeptes (Schutzmaßnahmen bei der Entfernung von Metallen/Amalgam, Desinfektion mit Ozon, Verwendung von A-PRFTM Membranen usw.) entfernt und mit biokompatiblen Materialien ersetzt werden.

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